Dr. med. Charlotte Neidhardt
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Multiple Sklerose (Neurologie - nur privat)

= Enzephalomyelitis disseminata

Diese chronisch entzündliche Erkrankung des Nervensystems tritt meistens um das 30. Lebensjahr auf. Bis jetzt hat man noch keine Ursache festgestellt. Verschiedene Faktoren sind möglicherweise beteiligt: Vererbung, Autoimmunstörung und evtl. Virusinfektionen.

MS betrifft die weiße Substanz des ZNS. Die Markscheiden der Nervenzellen lösen sich auf. Somit ist eine Weiterleitung nervaler Erregungen an diesen Stellen nicht mehr möglich. Das Nervengewebe wird durch eine Narbe ersetzt. Es kommt zu einer Sklerose.

Symptome:
  • sensible Störungen mit Schmerzen, Taubheitsgefühl
  • motorische Störungen im Bereich der Feinmotorik und Parasen mit Spastik oder Plegie
  • Ataxie (Bewegungsunsicherheit)
  • Intentionstremor (ruckartiges Zittern beim Zeigen)
  • Sehstörungen (Milchglassicht)
  • Inkontinenz
  • psychische Veränderungen, z.B. Demenz
Diagnose:

Krankengeschichte, neurologischer Befund. Im Liquor sind Gesamteiweiß und IgG Antikörper nachweisbar. Im Kernspin werden die Entmarkungsherde sichtbar.

Therapie:
  • Glukokortikoide hemmen die Immunreaktion
  • Betaferone (Schering)
  • Immunsuppression (reduziert Häufigkeit und Schwere der Schübe)
  • Behandlung auch von chronisch progressiven Verläufen
  • Heilmittel
  • Krankengymnastik
Verlauf:

Die Krankheit verläuft in Schüben. Die Symptome können sich fast vollständig zurückbilden. Allerdings nehmen die Schäden nach jedem Schub zu, schreiten im Verlauf langsam fort.